"Ich erinnere mich..."

Hier erzählt ein treuer Weggefährte der vergangenen Jahrzehnte - oder auch der letzten Jahre - ein ganz besonderes Erlebnis mit der Arminia!

KURT DAHMEN

Ich erinnere mich... an die Meisterschaft 1967!

Die 1. Fußballmannschaft war nach dem Krieg, bis auf eine 1jährige Unterbrechung, stets in der 1. Kreisklasse bzw. Kreisliga A zu finden.


Dank der guten Betreuung durch die Trainer Nießen, Mertens, Berretz, Mayer und Peters wurden immer beachtliche Tabellenplätze erreicht.


Endlich im Jahr 1967 schaffte unsere 1. Mannschaft mit ihrem Trainer Josef Knauf den viel umjubelten Aufstieg in die Bezirksklasse bzw. Bezirksliga. In der Aufstiegsmannschaft spielten u. a. einige Urgesteine der Arminia, nämlich Helmut Lauter, Heinz Habets, Leo Woopen und Jakob Stiefs, die auch heute noch eng mit dem Verein verbunden sind und die Spiele unserer Mannschaften häufig besuchen. Leider viel zu früh verstorben sind der eisenharte Verteidiger Helmut Arnolds sowie der damalige Fußballobmann Matthias Berretz (do Schwatze) und Trainer Josef Knauf.


Den Aufstieg verdankte die Mannschaft sicherlich dem einen oder anderen Ausnahmespieler, aber vor allem auch die mannschaftliche Geschlossenheit und Kampfkraft waren mit entscheidend für den Erfolg.

 

Kurt Dahmen

HANS-DIETER KAMPS

Ich erinnere mich... an Arno Distelrath!

Arno kam mit gerade mal mit 20 Lenzen auf dem Buckel, auch auf Betreiben unseres Mannschaftskameraden Edi Heidenthal, der nebenher auch sein Klassenkamerad war, von seinem Stammverein ASV Schwarz-Rot 06 in den neuformierten Kader der 1. Mannschaft. Nach nur kurzer Eingewöhnungszeit konnte er sich in das ihm fremde Mannschaftsgefüge integrieren und auch die hierfür notwendige Akzeptanz des Teams finden. Er war jetzt einer von uns.


Als Mittelfeldspieler mit starker interner Konkurrenz konnte er sich zwar nie einen direkten Stammplatz erobern, was vielleicht, so unser Trainer, auch an seiner manchmal etwas riskanten Spielweise lag, war aber immer bei verletzungsbedingten oder auch beruflichen Ausfällen bei seinen Einsätzen weit mehr als nur ein Ersatzspieler. Kämpferisch stark und technisch durchaus beschlagen machte er dann seinen Job auf dem Platz wenn auch mit der Gewissheit, dass er in der Folgewoche bei Rückkehr der jeweiligen Stammkraft wieder in das zweite Glied zurückkehren musste.


So kam er auch nur zu insgesamt 10 Einsätzen in der Rückrunde der Saison 1982/83, zumeist auch nur als Einwechselspieler, aber er konnte sich auch über ein Tor im Spiel gegen den SV Breinigfreuen sowie als finale Belohnung über seine erste Meisterschaft im Seniorenbereich. Und feiern konnte Arno auch.


Nach einem weiteren Jahr Landesliga mit der Arminia mit leider nicht so erfreulichem Endergebnis trennten sich dann wieder die Wege und er kehrte zu seinem Stammverein ASV Schwarz-Rot 06, dem er bis zu seinem Tod treu blieb, zurück.


Ich denke, und da spreche ich sicherlich auch im Namen aller anderen an der Meisterschaft beteiligten Spieler, Trainer und Betreuer, haben wir Arno nie vergessen. Er bleibt immer einer von uns. 

 

Dieter Kamps

Kapitän der Meistermannschaft 1983

KURT DAHMEN

Ich erinnere mich... an Richard Kaußen!

Mit Richard Kaußen verliert die DJK Arminia wieder einen seiner „Alten“. Im Alter von 84 Jahren ist unser „Richard“ am 27.07.2013 im Kreise seiner Familie verstorben.


Richard Kaußen war seit 65 Jahren Mitglied und dem Verein eng verbunden. Kurz nach den Wirren des 2. Weltkrieges trat der Verstorbene im Jahr 1948 der Arminia bei. Selbst aktiver Spieler der 1. u. 2. Fußballmannschaft, auch langjähriger Spieler bei den Altherren, hat er außerdem  ehrenamtliche Arbeit im Vorstand, in den verschiedenen Festausschüssen, anlässlich des 50- bzw. 75jährigen Bestehens der Arminia, sowie in der Jugendabteilung, geleistet.


Man kann ohne Übertreibung sagen, seine zweite Heimat war die DJK Arminia.


Wegen seiner seit Jahren angeschlagenen Gesundheit konnte er allerdings nicht mehr jedes Spiel der Arminia miterleben. Er ließ sich aber immer von seinem Sohn Leo sofort nach Spielende das Ergebnis über Handy  mitteilen.


Richard Kaußen war mit Leib und Seele ein Armine, und der Verein wird dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.

Für den Verein

Kurt Dahmen, 1. Vorsitzender

1950 - links unten sitzend: Richard Kaußen
1950 - links unten sitzend: Richard Kaußen

LEO KAUßEN

Ich erinnere mich... an die Junioren-Mittelrhein-Meisterschaft 1972/73!

In den 1960er Jahren wurde vom Fußballverband Mittelrhein nach der A-Jugend eine neue Altersklasse (18-21 Jahre) eingeführt, damit mehr Spieler nach dem Ausscheiden aus dem Jugendbereich den Vereinen erhalten bleiben und um einen breiteren Unterbau für die 1. Mannschaften zu haben.

 

Diesem Trend hatte sich auch die Arminia angeschlossen und meldete für die Saison 1967/68 erstmals eine Junioren-Mannschaft. Diese Mannschaft erreichte bereits in der ersten Saison die Gruppenmeisterschaft und musste sich  im Endspiel um die Mittelrhein-Meisterschaft in Elsdorf  dem FV Godesberg mit 2:0 geschlagen geben.

 

Zur Vollständigkeit möchte ich noch kurz die Namen dieser Spieler aufführen:

Cornel Frings, Hans Begaß, Walter Naujoks, Leo Krüttgen,  Hans Reinhardt, Alfred Hilgers, Peter Grevenstein, Manfred Krüttgen, LeoWoopen, Reinhold Geulen, Manfred Dieteren & Franz Delheid.

 

Als ich nun 1970 der Jugendabteilung entwachsen war, war es für die meisten Spieler selbstverständlich, in der Junioren-Mannschaft weiterzuspielen. Im Gegensatz zu den Jugendmannschaften, wo immer 2 Jahrgänge zusammen spielten, konnten in der Junioren-Mannschaft 3 Jahrgänge spielen. Meine letzte Junioren-Saison war also die Saison 1972/73.

 

Da altersbedingt viele Spieler ausscheiden mussten, verblieben nur noch die Spieler Walter Diner, Karl-Heinz Dolfen, Peter Hoochhausen, Matthias Förster, Franz Kaußen, Leo Kaußen und Klaus Küpper. Da wir zu dieser Zeit eine starke Jugendabteilung hatten, kamen richtig gute Verstärkungen aus der A-Jugend in unsere Mannschaft.

 

Dies waren Franz Goerdes, Franz Kaulen, Ludwig Krüttgen, Klaus Mannheims, Heinz Radermacher und Werner van Ermingen. Zudem kamen noch von Frisch-Froh Stolberg Günter Simons und von Adler Werth  die Spieler Manfred Moll und Harald Pöppinghaus hinzu. Trainer war Josef (Jö) Willms, Betreuer Josef Schmitz.

Trainer Jö Willms hat es tatsächlich geschafft, 3 Mannschaften gleichzeitig zu trainieren. Er war grundsätzlich Trainer für die A- und B-Jugend. Er war in der Saison1971/72 mit beiden Mannschaften Meister in Ihrer Gruppe geworden, was er auch in meiner letzten A-Jugend-Saison mit unserer Mannschaft geschafft hatte. Wir Junioren sollten lt. Vorstand mit den Senioren trainieren, wollten aber lieber bei Jö Willms bleiben, weil wir ihn aus unserer Jugendzeit kannten und schätzten. Nur die beiden Spieler Heinz Radermacher und Werner van Ermingen gingen aufgrund ihrer fußballerischen Qualitäten sofort in die 1. Mannschaft.

 

Die Saison startete am 26. Aug. 1972 (Tag der Eröffnung der Olympischen Spiele in München)  bereits mit dem Lokalderby gegen den SV Eilendorf an der Halfenstraße, welches wir „pflichtgemäß“ gewannen.

 

Als wir nun „von Sieg zu Sieg“ eilten, bestand die Seniorenabteilung erneut darauf, dass wir mit der 1. Mannschaft trainieren sollten und man wollte weitere Spieler dort integrieren. Wir hatten dies jedoch abgelehnt. Da ich zu dieser Zeit dem erweiterten Vorstand angehörte und die ständigen Diskussionen über unsere Mannschaft miterlebte (wörtlicher Auszug aus dem Protokoll der Vorstandssitzung vom 14.11.1972 – das Original-Protokoll liegt mir vor - „Hieran entwickelte sich wie so oft eine Diskussion um die Junioren, die aber auch, wie so oft, ohne Früchte blieb“) hatte ich  dem Vorstand erklärt, dass wir weiter bei Jö Willms bleiben  und auch als Mannschaft versuchen wollten, den Gruppensieg zu erringen.

 

In dieser Saison spielten wir alle Heimspiele samstags und ebenfalls einige Auswärtsspiele samstags. (Hier waren wir auf das Entgegenkommen unserer Gegner angewiesen.) Dies wirkte sich  samstagsabends günstig auf die „dritte Halbzeit“ aus, wodurch wir zu einer richtig verschworenen Mannschaft wurden.

 

Der Vorstand bestand aber darauf, dass die Spieler dort zu spielen haben, wo der Verein sie einsetzen will (aus heutiger Sicht verständlich). Als nun Manfred Moll in der 1.Mannschaft spielen sollte, dort jedoch nicht angetreten war, sondern in der Junioren-Mannschaft gespielt hatte, wurde Josef Schmitz für das nächste Auswärtsspiel bei SW Düren suspendiert und Begleiter war der 1. Vorsitzender Leo Meisen höchst persönlich.

In der Halbzeit gingen wir jedoch nicht zum „Begleiter“ Leo Meisen sondern zu Josef Schmitz , welcher selbstverständlich auch nach Düren angereist war. Hier muss ich noch erwähnen, dass unser Trainer Willms nicht bei allen Spielen an der Seitenlinie stand, da er in erster Linie Trainer der A- und B-Jgd. war. Wenn sich diese Spieltermine überschnitten, was sonntags meistens der Fall war, coachte Josef Schmitz die Mannschaft.

 

Wir waren als Herbstmeister in die Winterpause gegangen und hatten in der Winterpause ein Vorbereitungsspiel gegen den Herbstmeister der Kölner Gruppe, Schwarz-Weiß Huchem-Stammeln. Dieses Spiel hatten wir souverän gewonnen, was mich zu der verwegenen Aussage veranlasste: „Es ist dieses Jahr schwerer, Gruppensieger zu werden als Mittelrhein-Meister“.

 

Auch die Rückrunde wurde erfolgreich gestaltet, so dass wir schließlich Gruppensieger wurden und das Endspiel um die Mittelrhein-Meisterschaft erreichten. Im letzten Gruppenspiel bei Alemannia Aachen, wir standen bereits als Gruppensieger fest, wurde mein Bruder Franz vom Schiedsrichter wegen Unsportlichkeit gegen den eigenen Torwart des Feldes verwiesen. Er ging Klaus Küpper nach einem Gegentor nicht druckreif verbal an, so dass der Schiedsrichter ihm die rote Karte zeigte. Dies hatte zur Folge, dass er für die beiden Endspiele gesperrt war. Auch ein Einspruch (Gnadengesuch) bei der Spruchkammer mit dem Hinweis, dass diese Endspiele eine einmalige Gelegenheit für einen jungen Spieler seien, half nichts. Für ihn spielte der A-Jugend-Spieler Herbert Siegers. Aus der Kölner Gruppe hatte sich Huchem-Stammeln für die Endspiele qualifiziert.

 

Der Mittelrhein-Meister wurde in Hin- und Rückspiel ermittelt. Das erste Spiel sollte in Eilendorf stattfinden. In diesen Spielen wurden auch Heinz Radermacher und Werner van Ermingen aus der 1. Mannschaft eingesetzt. In Erinnerung an das Spiel in der Winterpause war der Gegner nicht mehr wiederzuerkennen und führte zur Halbzeit vor zahlreichen Zuschauern verdient mit 1:2. Mein Bruder fehlte doch sehr in der Abwehr und unser Torwart zeigte Nerven und verunsicherte die ganze Abwehr.

 

In der Halbzeit wurde die Mannschaft umgestellt. Für Klaus Küpper ging Franz Kaulen ins Tor, welcher zuvor als Feldspieler auf dem Platz stand und ich wurde zusätzlich in den Sturm eingewechselt. Es war ein sehr schnelles, spannendes und kampfbetontes Spiel, wobei wir in der zweiten Halbzeit die überlegene Mannschaft waren. Die einzelne Torfolge weiß ich nicht mehr, lagen aber ca. 10 Minuten vor Schluss noch 2:4 zurück. Als  Manfred Moll in der Schlussphase noch das vielumjubelte Siegtor zum 5:4 erzielte, (Kopfball nach Freistoss von rechts durch Harald Pöppinghaus), war er nicht mehr zu halten.  Die Tore erzielten Manfred Moll (3) und Harald Pöppinghaus (2).

 

1 Woche später mussten wir zum Rückspiel bei Schwarz-Weiß Huchem-Stammeln antreten, welches wir 1:2 verloren. Torschütze war Heinz Radermacher. Zu diesem Spiel hatten uns sehr viele Fans begleitet. Da hier der Europa-Pokal-Modus mit den Auswärts erzielten Toren nicht zählte, musste ein Elfmeter-Schießen den Mittelrhein-Meister ermitteln. Hier waren wir die glücklichere Mannschaft. Wir hatten alle Elfmeter verwandelt (Werner van Ermingen, Manfred Moll, Harald  Pöppinghaus,  Matthias Förster und Peter Hoochhausen). Da Franz Kauleneinen Elfmeter gehalten hatte, brauchte der Gegner zum letzten Elfer nicht mehr anzutreten, so dass wir dieses Elfmeterschießen mit 5:3 gewannen und Mittelrhein-Meister waren.

 

Die anschließende Siegerehrung wurde durch den damaligen Vorsitzenden des Fußballverbandes Mittelrhein und späteren DFB-Präsidenten, Egidius Braun, durchgeführt.

 

Auf der Meisterschaftsfeier im Lindenhof war Herr Braun unser Gast und lud den Trainer Willms und den Betreuer Josef Schmitz zum nächsten Länderspiel in Köln ein. Die beiden haben jedoch nie mehr etwas von Herrn Braun gehört.

 

Leo Kaußen


MARCO GETZ

Eine Erinnerung von Marco Getz an seine seine aktive Zeit, die bereits im frühen Alter von 7 Jahren begann.

In der damaligen E-Jugend gesellten sich bereits 1978, unter der guten Leitung von Edi Heidenthal Sen., viele später erfolgreiche Fußballer zusammen, wie z.B. Wolfgang Hilgers, Markus Brankers oder Georg Apfelbaum.

 

Mein größtes Talent in den jungen Jahren ist es gewesen, bloß nicht durch Leistung aufzufallen. Es ist mir gelungen, dieses Talent erfolgreich bis in die B-Jugend zu transportieren. In dieser Zeit sind  aus den Bubis kleine Jungs und eine verschworene Truppe geworden. Besonders lobend möchte ich hierbei die Arbeit von Hans Stollenwerk erwähnen, welcher als Jugend-Obmann uns begleitet hat. Sein „Ihr Becker-Burschen“ hallte zigfach über die Brander Straße, aber alles verkehrt kann er nicht gemacht haben :-)

 

In der B-Jugend übernahm dann Klaus Mollers unsere Mannschaft. Er schaffte es in seiner tollen Art unsere Mannschaft nach vorne zu bringen. Unvergessen sind die unzähligen Laufeinheiten im WürselenerWald, als auch die Einheiten mit dem Medizinball. Schlichtweg unglaublich waren die diversen Übungen zur Bauchmuskulatur, bei denen Herr Mollers den Jungspunden jedes Mal eine Lektion erteilte. Trotz oder wegen der Schufterei spielten wir sowohl in B- und A-Jugend in den höchsten Klassen und um die Meisterschaft.

 

In meiner letzten A-Jugend-Saison 1988 / 89 spielten wir Sondergruppe. Leider war in diesem Jahr unsere Erste schlichtweg miserabel gestartet. Bereits Mitte der Hinrunde war die Erste abgeschlagen Tabellenletzter und das Trainerduo Matthias Delheid / Leo Woopengriff früh auf A-Jugendliche zurück. So spielte Wolfgang Hilgers bereits ab der Hinrunde und ich in der Rückrunde für die I. Mannschaft der Arminia. Trotz Doppelbelastung schafften wir mit der Vize-Meisterschaft in der Sondergruppe einen fantastischen Abschluss der Junioren-Zeit.

 

Ebenfalls sensationell war die Rückrunde der I. Mannschaft, die den Klassenerhalt noch schaffte und dabei tolle Spiele auf der „berüchtigten“ Asche lieferte. Unvergessen ist der 1:0 Sieg gegen den damaligen Klassenprimus SV NothbergFür mich persönlich war mein erstes Spiel von Beginn an gegen den SV Stolberg, welches wir 3:0 gewannen und mir 2 Tore (eins per Flugkopfball !!!!) gelangen.

 

Der Nicht-Abstieg wurde gebührend gefeiert und die Routiniers in der Mannschaft haben den beiden A-Jugendlichen, Wolle Hilgers und Marco Getz, mal gezeigt, wo der Hammer hängt. Diese Nacht werden wir nie vergessen, wir hatten schließlich 3 Tage davon. Diese Lektion habe ich mir aber gemerkt und später erfolgreich an junge Spieler weitergegeben.....

 

Anfang der 90er Jahre hatten wir eine tolle und junge Truppe, die recht erfolgreich in der Bezirksliga gespielt hat. Unter der Führung von Hans Lipka und danach von Loek van Wijkentwickelten wir uns sehr positiv. Unvergessen sind vor allen Dingen die Lokalkämpfe gegen den SVE oder die offensive Spielweise der jungen Mannschaft. Selbst Jupp Martinellierkannte dies an, siehe „Artikel Sportgeflüster“.

 

Zum ganz großen Ziel, dem Aufstieg in die Landesliga hat es nicht gereicht. Aber über mehrere Jahre hatten wir Top-Platzierung unter den ersten 5 erreicht.

 

Durch einen tödlichen Verkehrsunfall verloren wir unsere beiden Kameraden Thomas Schotte und Johannes Olbertz. Gott möge Ihre Seelen beschützen.

 

Nach dem Weggang von Loek van Wijkbrach die Senioren Abteilung auseinander. Ich persönlich entschied mich auch nach fast 20 Jahre Arminia etwas anderes zu versuchen. Ich versuchte mich bei ASA Atsch und Eintracht Verlautenheide.

 

Aber einmal Armine immer Armine.

 

In der Phase, wo Arminia tief am Boden lag und mittlerweile in der Kreisliga B spielte holten mich Johannes Kaußen und Trainer Siggi Günaltay zur Arminia zurück. Gemeinsam steuerten wir die junge Truppe mit Spielern wie Ralf Kaußén, Roman Thürwächter, Timo von Wirth, Slavko Bozanovic im zweiten Jahr souverän zur Meisterschaft mit weit mehr als 100 Toren.

 

Aufgrund meines laufintensiven Spieles schaffte ich es in diesem Jahr 25 Tore zu erzielen, meist aus Standardsituationen J Danach habe ich mich meine Schuhe an den Nagel gehangen.

 

Liebe Jungs, die Ihr jetzt endlich Verantwortung übernommen habt.  Ich wünsche mir von Euch, dass Ihr den Weg so fortführt, wir Ihr ihn begonnen habt. Die Jugend ist die Basis für den zukünftigen Erfolg. Blau und Weiß ein Leben lang !!!!

 

PS: Mein Sohn spielt auch begeistert Fußball. Die „Getzes“ sind back!

 

Euer Marco Getz


LEO WOOPEN

Eine Erinnerung von Leo Woopen an seine aktive Karriere!


Ich erinnere mich… an meine aktive Laufbahn bei der Arminia!

 

1961 wurde ich Vereinsmitglied bei der Arminia, wo ich in der C, B & A - Jugend spielte. Unter Josef Knauf wurde ich 1966 Stammspieler der 1. Mannschaft. Damals wurde übrigens noch ohne Auswechselspieler gespielt. Gleichzeitig spielte ich auch noch bei der A-Jugend mit und wurde 1970 in Elsdorf Vize-Mittelrheinmeister.

 

In der Saison 1966/67 wurden wir Gruppenerster mit der 1. Mannschaft, so dass wir im Juni 1967 in Würselen das Endspiel um die Kreismeisterschaft erreichten. Vor 1.000 Zuschauern gewannen wir mit 1:0 gegen VFB 08 Aachen und stiegen somit in die Bezirksliga auf.

 

Im gleichen Jahr stieg übrigens der SV aus der Landesliga in die Bezirksliga ab, so dass es in der Saison 1967/68 zum Lokalderby kam, welches wir mit 4:0 gewinnen konnten.

 

1976 hörte ich als aktiver Spieler auf, aber schon 3 Monate später holte mich Josef Knauf zurück und es ging wieder alles von vorne los. Gott sei Dank, es vergingen weitere 4 Jahre.

 

Im Alter von 33 Jahren wurde ich zusammen mit Heinz Habetz, Leo Krüttgen und Walter Naujoks mit einem Abschiedsspiel vom Verein ver-abschiedet. Aber meine Laufbahn als Fußballer ging weiter. Ich wechselte für ein Jahr nach Germania Freund und kam nach einem Jahr als Spielertrainer der 2. Mannschaft zur Arminia zurück und wir stiegen auf Anhieb in die Kreisliga B auf.

 

1987 im Lokalderby beim SVE machte ich mein letztes Spiel im Alter von 40 Jahren und gewann mit 2:1. Danach arbeitete ich im Vorstand als Geschäftsführer bei der Arminia für 2 Jahre und übernahm als Trainergespann zusammen mit Matthias Delheid 1988 die 1. Mannschaft.

 

1989 wurde ich für 2 Jahre Trainer bei BW Aachen, aber es zog immer wieder zur Arminia zurück. So habe ich noch viele Jahre in der Alt-Herren-Mannschaft gespielt und im Jahr 2012 mit 64 Jahren mein letztes Spiel bestritten.


Euer, Leo Woopen

 

DIETER KAMPS

Eine Erinnerung von Dieter Kamps an die Saison 1982/83!

Ich erinnere mich... sehr gerne zurück an die Saison 1982/83, also genau vor 30 Jahren, die durch ihren unvorhergesehenen Verlauf zur erfolgreichsten in der Geschichte der Arminia und damit auch meiner werden sollte. Aber alles der Reihe nach.

 

Nachdem bereits in der Vorsaison Libero Heinz Habetsund Verteidiger Leo Woopenihre langjährige Laufbahn in der Bezirksliga ohne Meisterschaft beendet hatten, musste man mit Beginn der Saison 82/83 zusätzlich auf so bewährte Stammkräfte wie Torwart Matthias Delheid, Verteidiger Richard Quarten sowie Stürmer Helmut Aretz (alle auch ohne Meisterschaft) verzichten, wobei die beiden Letzteren als Obmann bzw. Vorsitzender für den Verein in neuer Funktionen erhalten blieben.

 

Mit dem im Kreis Aachen als „Meistermacher“ bekannten Trainer Hubert Dunkel, sowie etlichen „grauen“ Mäusen aus niederklassigen Vereinen oder aber zweiten Mannschaften, z.B. Conny Hansel vom SV Eilendorf II als neuem Torwart, Herbert Lacroix von Borussia Brand II, Jürgen Hansen von der ASG sowie A. Distelrathvon SR Aachen, wurde als Saisonziel der Klassenerhalt ausgegeben.

 

So begann denn auch die Saison durchwachsen und nach drei Spieltagen lag die Mannschaft mit 3:3 Punkten, damals galt noch die Zwei-Punkte Regel, im Mittelfeld der Tabelle. Danach aber folgte eine von allen völlig unerwartete Serie mit zehn Spielen ohne Niederlage (acht teilweise deutliche Siege darunter), die uns bereits am 8. Spieltag an die Tabellenspitze spülte. Dass wir diese bis zum Ende der Spielzeit nicht mehr abgeben würden, hätten wir zu diesem Zeitpunkt nicht für möglich gehalten, denn laut Trainer und Vorstand hatten wir eigentlich immer nur Punkte gegen den Abstieg geholt.

 

Es folgte eine Heimniederlage gegen Rothe Erde, es sollte die einzige bleiben, aber im letzten Spiel der Hinrunde deklassierten wir den FV Haaren auswärts mit 7:1. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass Peter Fest mit seinen drei Toren, ich glaube, dass er dies in seiner Karriere nicht mehr wiederholen konnte, entscheidend dazu beitrug. Und wir waren damit Herbstmeister.

 

Nach durchwachsener Vorbereitung mit einigen Verletzungen von Stammspielern, begann aber auch der Rückrundenstart mit 7 Punkten (Hinrunde nur 3 Punkte) aus den ersten drei Spielen unerwartet gut. Es folgte eine deutliche Niederlage beim zahlungskräftigsten Mitstreiter SV Hoengen, die unsere Verfolger bis auf einen Minuspunkt heranbrachte. Es zeigte sich aber, dass die Mannschaft  inzwischen so gefestigt war, dass sie auch mit dieser Drucksituation im „Abstiegskampf“ gut umgehen konnte. Es gelangen vier Siege in Folge und selbst zwei Auswärtsniederlagen hielten den Abstand zu den Verfolgern, die hin und wieder ebenfalls strauchelten, in überschaubaren Grenzen.

 

Am drittletzten Spieltag wurde dann im Heimspiel der SV Stolberg mit 3:0 (übrigens mein Lieblingsgegner, da im Tor mein Klassenkamerad Böhmer stand, der jedes Mal mindestens eine Kiste, diesmal sogar zwei von mir kassierte) nach Hause geschickt, worauf die Meisterschaft nur noch über das Torverhältnis zu vergeigen war.

 

Eine erste Nicht-Abstiegsfeier folgte bis in den späten Nachmittag. Mit der 2:0 Revanche gegen Rothe Erde im folgenden Wochentagsspielstanden wir endgültig und uneinholbar als Meister der Bezirksliga Aachen fest. Was folgte war die zweite Feier mit fast identischem Ausmaß wie die Erste.

 

Mit einem müden 2:2 gegen Haaren, war wohl auch den Auswüchsen vom Donnerstag geschuldet, ließen wir die Saison ausklingen, aber uns war etwas gelungen, was uns am Anfang der Saison wohl niemand, wir selbst eigentlich auch nicht, zugetraut hätte. Vielleicht lag es auch nur daran, dass in dieser Saison die neuen himmelblauen Trikots eben mal nicht kratzten. Jedenfalls folgte eine dritte Feier, auf die ich aber nicht näher eingehen möchte.

 

Hier aber zumindest noch einmal die Namen der Trunkenbolde, die bei zwanzig oder auch mehr Bierchen & Körnchen, ich meine natürlich Spiele & Tore, dabei waren (alle aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen).

 

Kornel „Conny“ Hansel (27 Spiele / leider kein Tor ), im „Nebenberuf“ Sanitäter bei der Feuerwehr und in manchen Spielen daher auch unser Lebensretter.

 

Herbert „Herb“ Lacroix  (30/5), gelernter Bäcker mit Motto: „Schauer Brot, Mäuse tot“ und leidenschaftlicher, wenn auch ungewollter Cabrio-Fahrer.

 

Klaus „Klöss“ Grein (30/1), damals noch beim BGS, daher hart gegen sich selbst und insbesondere Andere.

 

Ludwig Lu Krüttgen(28/2), in der Saison Gott sei Dank mal nicht dauerhaft verletzt und immer gut für Bilder vom Sonntag, da bei der Zeitung beschäftigt.

 

Peter „Pit“ Hoochhausen(29/ leider auch kein Tor dafür aber mit zwei „o“ ), immer ohne Shampoo und Zigaretten unterwegs bei den Spielen, daher heute Hausbesitzer.

 

Johannes „Hennes“ Kaußen (28/13), der erste wahre 6er der Fußballgeschichte & Elferkönig mit 100% Quote.

 

Edmund „Ed“ Heidenthal(25/8 ), das einzig wahre Blonde der Mannschaft.

 

Rolf „Zorro“ Zirr(24/10 ), ab und zu „verzündet“ wie jede Saison, als Elfmeterschinder aber berüchtigt.

 

Dieter „Didi“ Kamps (28/12 ), Käpt’n Nuss der Truppe, oder manchmal auch als Käpt’n Iglo bezeichnet.

 

Jürgen „D’rKlenge“ Hansen (30/4 ); wäre auch als Stimmungskanone Meister geworden,

 

Peter „Pit“ Fest (29/13 ), kein Kopfballtor wegen der wohlgeformten Haare und als Strom- und Wasserfresser verschrien in den Umkleidekabinen, sowie als. 12. Mann.

 

Herbert „Herb“ Bayer (20/1), immer parat wenn einer Aua hatte und mit Jürgen Hansen als Pat und Patachonbeliebte Größen.

 

Dazu kamen neben unseren Trainer (Donnerstagssitzung immer bis kurz vor Schichtwechsel bei der Polizei in Stolberg), unserem Begleiter Helmut Lauter (der brachte immer wieder Zigarren und manchen Schabernack in’sSpiel), unserem Masseur Jürgen Schlütz(der war auch im Dunkeln mit seinem hellgrünen Trainingsanzug sofort auszumachen).

 

Nicht zu vergessen, unserer damaliger  Linienrichter !! Carlo Espinoza (Viva, ein Herzstück und absoluter Arminia-Fan, nur der Dialekt war gewöhnungsbedürftig, besonders ab einer bestimmten Promillezahl).

 

Damit, Viva Arminia, und darüber hinaus habe ich natürlich auch nicht vergessen, dass in dieser „ominösen“ Saison, unsere 2. Mannschaft, sowie auch unsere 3. Mannschaft, Meister der Kreisliga C wurden, und somit reichlich mitfeiern durften.

 

Dieter Kamps

 


MARKUS ARNOLDS

Eine Erinnerung von Markus Arnolds aus der Spielzeit 1986/87 & folg. Jahre!

Ich erinnere mich... noch deutlich an meine ersten Senioren-Spielzeiten. Es ging meistens gegen den Abstieg, wie auch in der Saison 1986/87, als wir im Dezember schon mit einem Bein in der Kreisliga A standen. Irgendwie haben wir es aber dann in der Rückrunde geschafft, den Hebel umzulegen.

 

Nach zehn Spielen hatten wir 4 Punkte und uns stand das Wasser bis zum Hals. Am 27. Spieltag ging die Reise dann als Tabellenletzter nach Mausbach und mit einem 1:0 Sieg auf der Asche gelang es uns dieAbstiegsränge zu verlassen. Anschliessend wurde der Sieg ausreichend begossen.

 

Noell Hahnengress von unserem Vereinslokal Lindenhof war mit dabei und schmiss einige Runden im Mausbacher Vereinslokal. Mit dabei waren damals Spieler wie Herbert Bayer, Marco Bohnen, Stefan und Markus Apfelbaum, Norbert Waden, Hannes Kaussen und natuerlich unser Flankengott Peter Fest.

 

Soweit ich mich erinnern kann war Rolf Pawellek Trainer, ein harter Hund, der mehr Wert auf Disziplin und Zweikampstärke, als auf gepflegtes Fussballspiel legte.

 

Später kamen dann andere Trainer und zwischenzeitlich konnten wir unter Loek van Wijk, dank einer neuen Spielweise und vieler talentierter junger Spieler aus der Talentschmiede von Klaus Mollers,  in der Saison 1990/91 auch mal an den vorderen Tabellenplätzen schnuppern.

 

Besonders in dieser Saison waren wir ganz nahe dran, aber am Ende hat es leider nicht gereicht. Zu einer Aufstiegsfeier hat es in meiner aktiven Zeit bei Arminia leider nicht gereicht, aber die Nichtabstiegsfeiern und besonders die Festlichkeiten nach den Siegen in den Lokalderbys standen dem wohl in nichts nach.

 

In besonderer Erinnerung ist mir ein Sieg im Oktober 1990. Im stroemenden Regen gewinnen wir 2:1 an der Halfenstrasse, nachdem wir das Spiel in den letzten 15 Minuten gedreht haben. Anschliessend ging esangeführt von Stefan Olbertz, mit der Tuba in das Vereinslokal von unseren lieben Nachbarn, wo wir unseren Sieg ausgiebig feierten.

 

Wenn mein Lebensweg mich nicht nach Dänemark verschlagen hätte, wäre ich garantiert Stammgast an der Linde. Mein Plan damals meine letzten aktiven Jahre bei der Arminia zu spielen hat sich mit meinem Umzug leider zerschlagen.

 

Aber ich druecke die Daumen und habe heute noch Kontakt mit Einigen meiner alten Weggefährten wie Marco Getz, Dirk Habets, Fredy Böhn, Stefan Olbertz und Georg Apfelbaum. Letztes Jahr waren wir auf dem Weihnachtsmarkt in Aachen und haben es noch einmal ein wenig krachenlassen.

 

Immer wieder schön in die alte Heimat zu kommen.         Markus Arnolds

 

JOHANNES KAUßEN

Eine Erinnerung von Johannes Kaußen vom 06.08.1970!

Ich erinnere mich... noch an ein Blau-Weißes Fahnenmeer auf dem Aachener Wall des alten Tivolis.

 

In den sechziger und auch noch in den siebziger Jahren war es Usus, dass vor den Spielen der Profimannschaft von Alemannia Aachen sogenannte „Vorspiele“ im Hauptstadion durchgeführt wurden. Meistens spielten dann die D-Jugend oder C-Jugend der Alemannia gegen einen Verein aus der Umgebung. Die D-Jugend war damals die jüngste Jugendmannschaft und eigentlich endeten diese Spiele immer zweistellig für die Alemannia.

 

Nicht aber am 06.08.1970

 

Meinem Vater war es gelungen, dass die D-Jugend von DJK Arminia Eilendorf ein Vorspiel austragen durfte. Es war vor dem DFB-Pokal Viertelfinale Alemannia Aachen gegen Hertha BSC Berlin (1:0). Die Alemannia war gerade aus der ersten Bundesliga abgestiegen, doch der Aachener Wall des Tivolis war immer noch mit der erweiterten Stahltribüne ausgestattet, der eigens für die Bundesliga erweitert wurde. Somit fasste der alte Tivoli damals 20.000 Zuschauer.

 

Wir mussten uns natürlich in den Kabinen der Jugend umziehen, durften aber durch den Spielertunnel das Stadion betreten. Als kleiner D-Jugendspieler von DJK Arminia Eilendorf durch diesen Tunnel gehen zu dürfen, war natürlich Gänsehaut pur. Ein wenig ernüchternd war natürlich, dass ca. anderthalb Stunde vor Spielbeginn des eigentlichen Spiels, das Stadion fast unbesetzt war.

 

Wir schlugen uns wacker und lagen bei Halbzeit nur 0:2 zurück. Nach dem Seitenwechsel spielten wir dann auf das Tor des Aachener Walls, der für die Gästefans vorgesehen war. Langsam füllte sich das Stadion und auch die „Hertha Frösche“ mit ihren Blau-Weißen Fahnen füllten mit und mit den Aachener Wall.

 

Da wir natürlich in Blau & Weiß spielten, hatten wir sofort die Sympathie der Hertha Fans auf unserer Seite, und sie feuerten uns leidenschaftlich an. Jede gelungene Aktion von uns wurde mit Beifall bedacht. Schnell entwickelte sich eine tolle Atmosphäre, denn das Stadion füllte sich mehr und mehr. Die Hertha Fans steigerten ihre Lautstärke und der Rest feuerte die Alemannia-Spieler an.

 

Wir kamen immer besser ins Spiel und spielten auf diese „Menschenwand“ mit ihren Blau-Weißen Fahnen zu. Unglaublicher Jubel bei den Hertha Fröschen. Wir hatten Mitte der zweiten Halbzeit auf 1:2 verkürzt. Die Alemannia Fans, die ja nur zweistellige Siege kannten, waren erstaunt und steigerten auch die Lautstärke, mit der sie die Alemannia Spieler anfeuerten.

 

In den letzten zehn Minuten des Spiels waren wir tatsächlich in einem brodelnden Hexenkessel und spielten vor 20.000 Zuschauern. Das Unglaubliche geschah. Dieter Kamps schaffte kurz vor Schluss noch das 2:2. Der Aachener Wall: „ein Blau-Weißes Fahnenmeer.“

 

Nach dem Schlusspfiff riefen die Hertha Frösche uns zu sich, und ich weiß noch ganz genau, wie ich damals mit weichen Knien von der Mittellinie auf den Aachener Wall zuging. Ein traumhaftes Erlebnis!

 

Blau- Weißes Fahnenmeer / Aachener Wall


Johannes Kaußen

 

KURT DAHMEN

Eine Erinnerung von Kurt Dahmen, Mitglied der Arminia seit 1955!

von links: Torwart Ludwig Weber, Hans Nießen, Alex Roussaint, Herbert Kehren, Reinhard Hautermanns, Kurt Dahmen, Heinz Förster, Fritz Hilgers, Josef Kever, Manfred Offergeld, Heinz Habets, Begleiter Matthias Berretz

Ich erinnere mich... noch an meine erste Spielzeit als 9 jähriger in der zweiten Schülermannschaft bei der DJK Arminia.

 

Das Jahr 1955 war noch geprägt von den Nachwirkungen des zweiten Weltkireges. Die meisten Familien hatten wenig Geld, und auch Sportvereine mussten mit einem kleinen Etat auskommen.

 

Meine ersten Fussballschuhe waren gebraucht und einige Nummern zu groß. Mit mehreren Strümpfen übereinander ließ sich mit diesen Schuhen aber eingermaßen Fußball spielen.

 

Der Sportplatz an der Linde, die so genannte "Lindenranch", war ein kleiner Rasen / Aschenplatz mit Tornetzen aus Maschendraht. Die Spielbälle waren aus Leder mit Riemchen, die bei Regen immer schwerer und Kopfbälle dann wenig angenehm wurden.

 

Besonders stolz war ich auf mein erstes Tor als Stürmer, der Gegner hieß damals VfR Forst. Ich muss zugeben, es war eigentlich kein richtiger Torschuss, ich bin mehr oder weniger in den Ball hinein gestolpert, aber wie heißt es so schön?

 

"Tor ist Tor" und wir gewannen, so weit ich mich entsinne, das Spiel mit 1:0.

 

Begleiter unserer zweiten Schülermannschaft bei diesem Spiel war damals unser ehemaliger Aktiver Josef Kaußen. Die Mannschaft auf dem Foto spielte über mehrere Jahre sehr erfolgreich zusammen, einige Spieler noch viele Jahre in der 1. Mannschaft, insbesondere zu erwähnen sind hier Fritz Hilgers und Heinz Habets.

 

Kurt Dahmen

Kalender

 

 

1. Mannschaft

Bezirksliga

 

19.11. - 14:30h

13. Spieltag

Germania Kückhoven - AE

 

 

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2. Mannschaft

Kreisliga C

 

19.11. - 13:00h

13. Spieltag

VFR Würselen II - AE

 

 

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2. Mannschaft

Kreisliga C

 

19.11. - 13:00h

13. Spieltag

TuS Mützenich II - AE

 

Die Spiele der Jugend präsentiert von:

 

A-Jugend / Kreispokal

 

18.11. 14:45h / Kreisliga

SC Berger Preuß - AE

 

 

C1-Jugend / Sonderliga

18.11. 16:00h

JSC BW Aachen - AE

 

 

C2-Jugend / Kreisklasse

18.11.

Spielfrei

 

 

D-Jugend / Testspiele

 

 

E-Jugend / Testspiel

18.11. 

Spielfrei

 

 

F1-Jugend / Kreisklasse

18.11. 10:00h

AE - Burtscheider TV

 

 

F2-Jugend / Kreisklasse 

18.11. 10:00h

Raspo Brand 4 - AE

 

 

 

Geburtstage

bei

Arminia

 

 

NOVEMBER

 

05.11. Mustafa Caliskan

05.11. Steffen Schulze

08.11. Dietmar Günther

09.11. Kevin Klinkenberg

11.11. Dennis Permantier

15.11. Florian Schamberg

15.11. Jonas Watzke

17.11. Sebastian Szlosarcyzk

17.11. André Ferreira

23.11. Marco Schuster

29.11. Paco Porras

 

 

Wir wünschen allen alles gute zum Geburtstag

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